Der Heimatverein hatte die Vertreter der lokalen Presse für den 20. Februar zu seinem diesjährigen, nunmehr zum 13. Male stattgefunden habenden Pressegespräch eingeladen.

Der Vereinsvorsitzende, Herr Brauer, trug die wichtigsten Ergebnisse der Vereinsarbeit im Jahr 2018 vor. Insbesondere konnte er auf einen erfolgreichen Tag der Regional- und Heimatgeschichte zum Thema „Wirtschaftsgeschichte des Bezirkes nach 1990“ und die überaus beliebten historischen Exkursionen des Vereins vor allem in das Brandenburgische hinweisen. Als richtige Entscheidung hat sich die Übernahme der Trägerschaft des Heimatvereines Marzahn-Hellersdorf über den Alt Kaulsdorfer Weihnachtsmarkt erwiesen. Auch die umfangreiche Vortrags- und Führungstätigkeit der Vereinsmitglieder wurde entsprechend gewürdigt.

Die Schwerpunkte der Vereinsarbeit werden auch 2019 auf diesen Tätigkeitsfeldern liegen. Hinzu kommt eine Umstrukturierung der Publikationstätigkeit. Pünktlich zum Bürgerfest „40 Jahre Marzahn“ werden wir eine Chronik des Stadtbezirkes vorlegen. Am Jahresende wird das erste Historische Jahrbuch Marzahn-Hellersdorf – herausgegeben vom Heimatverein – erscheinen. Damit verspricht sich der Verein eine größere thematische Breite und die gewinnung neuer Interessenten an der Geschichtsarbeit.

Der Schatzmeister Herr Rau konnte detaillierter über den ersten unter Verantwortung des Heimatvereins veranstalteten Kaulsdorfer Weihnachtsmarkt berichten. Herr Reise hat die diesjährigen Exkursionsziele – Zehdenick und der Ziegeleipark Mildenberg sowie das historische Areal am Bogensee und die Gewerkschaftsschule Bernau – vorgestellt.

Alle Ausführungen wurden von den Medienvertretern sehr interessiert und mit Anerkennung aufgenommen. In einer angeregten und breiten Diskussion griffen die Gesprächsteilnehmer besonders die Themen Arbeitsfähigkeit des Bezirksmuseums vor dem Hintergrund der prekären Personalsituation sowie die Debatten um ein angemessenes „Stilles Gedenken“ anlässlich des Nationalen Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Parkfriedhof am Wiesenburger Weg auf.

Text: Wolfgang Brauer, Claas Reise; Foto. Rainer Rau